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 der Bautipp vom Baumeister - Hier erfahren sie allerlei Wissenswertes über das Bauen .....

bullet Grundstücksankauf
bulletPlanung
bullet Finanzierung
bulletKeller
bulletMassiv- oder Leichtbau ?
bulletweitere Tipps folgen......

Der 1. Bautipp vom Baumeister zum Thema "GRUNDSTÜCKSKAUF"

Bereits bevor Sie ein Grundstück kaufen, sollten Sie sich Gedanken machen wie Ihr Wohnhaus einmal ausschauen soll. Für maximale Zufriedenheit und minimale Nervenbelastung soll man nichts dem Zufall überlassen. Erstellen sie bereits vor der Suche nach dem geeigneten Grundstück eine Liste mit allen für SIE wichtigen Voraussetzungen! Wenn Sie Ihr Wohnhaus nach der Sonne ausrichten wollen, dann benötigen Sie ein Grundstück in einer windgeschützten Südhanglage, welches möglichst ganzjährig von der Sonne beschienen wird. In unmittelbarer Nähe zu ihrem geplanten Wohnhaus sollten keine Bäume oder Nachbarobjekte das Haus beschatten - Sie können durch optimale Ausrichtung zur Sonne etwa 1/3 an Heizkosten sparen!

Unser Tipp: Die wichtigsten Überlegungen in Kurzform.....

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Lage des Grundstück, Himmelsrichtungen und Ausrichtung zur Sonne - liegt ihre Sonnenterrasse an einer vielbefahrenen Straße und kann die Terrasse von jedermann eingesehen werden oder haben sie ein geschütztes, ruhiges Plätzchen hinter dem geplanten Haus? Wohnen am Wasser kann bei Schönwetter romantisch sein - bei Hochwasser kann es aber gefährlich werden!

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Unbedingt vorab einen Blick ins Grundbuch werfen! Es enthält Aufzeichnungen über Eigentum, Pfandrecht, Dienstbarkeiten und Reallasten.

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Achten sie auf die örtliche Raumordnung und die Bebaubarkeit des Grundstück (Stichwort Bebauungsplan und Bebauungsdichte). Zu klären ist auch welche Bauformen auf dem Grundstück überhaupt zulässig sind. Rechtsverbindliche Antworten auf Ihre Fragen erhalten sie im zuständigen Gemeindeamt.

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Infrastruktur - wie schaut es mit der Nahversorgung, medizinischer Hilfe, Schulen, Banken, Postamt, Freizeiteinrichtungen, Nahverkehrsmittel aus und wie weit haben sie es von Ihrem neuen Haus zu Ihrer Arbeitsstelle? Wichtig ist, das Ihr Grundstück innerhalb seiner Umgebung gut erreichbar ist bzw. über eine ausreichende Zufahrtsmöglichkeit verfügt!

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Aufschließung des Grundstück - zusätzliche Kosten, die sie nicht unterschätzen sollten! Beachten Sie die Lage der Anschlusspunkte für Kanal, Wasser, Strom und Telekommunikation, denn jeder zusätzliche Meter schlägt sich mit Mehrkosten zu Buche!

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Wasseradern, Störzonen und sonstige Auswirkungen auf Ihre Gesundheit - lassen Sie Ihr Grundstück von einem Rutengeher und Radiästhesisten untersuchen. Ein störungsfreier Wohnbereich ohne Wasseradern, Störzonen und Turbulenzen im Erdmagnetfeld bildet eine wichtige Grundlage für Gesundheit und Wohlbefinden! Achten Sie auch auf Hochspannungsleitungen und Handymasten in der Umgebung ihres Grundstückes, denn nicht jede Form von Strahlung kann durch bauliche Maßnahmen abgeschirmt werden.

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Der 2. Bautipp vom Baumeister zum Thema "PLANUNG"

Gute Planung erkennt man daran, das möglichst einfache und solide Lösungen gewählt werden. Dadurch können Fehler in der Bauausführung von vorne herein bereits vermieden werden. Bereits in der Planungsphase wird entschieden, wie viel Ihr Wohnhaus einmal kosten wird. Ein einfacher Baukörper ermöglicht ein thermische Optimierung, aber auch die Ausrichtung und die Größe der Fenster sind wichtige Faktoren für energieeffiziente Häuser. Durch zeitgemäße Heizungsanlagen mit umweltfreundlichen Brennstoffen und einer soliden Wärmedämmung beugt man der Ressourcenverschwendung und dem Ausstoß von klimaschädigenden Abgasen vor.

Planung ist eine der wichtigsten Tätigkeiten beim Hausbau, denn richtig geplant ist bereits halb gebaut! Nachträgliche Änderungen gehen oft ganz schön ins Geld und sprengen meistens den finanziellen Rahmen des Bauprojektes. Das Aufgabengebiet eines planenden Baumeisters umfasst sämtliche Arbeitsschritte, von der Entwurfs-, über die Einreich- bis zur Ausführungsplanung. Meist übernimmt der Planer auch die Koordination zwischen den verschiedenen Fachbereichen und sorgt für die reibungslose Zusammenarbeit der bauausführenden Firmen. Aber auch die Bauüberwachung, die Bauleitung und Dokumentation sowie die statische Berechnung werden in der Regel vom Planer durchgeführt.

Unser Tipp: Ein guter Planer ist sein Honorar allemal wert, denn durch sein Fachwissen und seine Kenntnisse können Sie bei der Bauausführung weit mehr an Kosten einsparen als das Planerhonorar kostet!

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Der 3. Bautipp vom Baumeister zum Thema "FINANZIERUNG"

Wie viel Haus will ich mir leisten? Kaum eine Investition in unserem Leben ist größer als die für den Bau eines eigenen Wohnhauses. Deshalb steht nahezu für alle Kunden die Frage nach der geeigneten Finanzierung beim Bau des Eigenheim an erster Stelle.

Neben gesparten Eigenmittel ist in der Regel auch zusätzlich Fremdkapital erforderlich. Der Anteil des Fremdkapital beträgt dabei meist zwischen 2/3 bis 3/4 der Gesamtbaukosten. Grundlage für die Berechnung der möglichen Fremdfinanzierung ist das eigene monatliche Einkommen. Je 50,- Euro monatlicher Rückzahlung gewähren die Banken etwa ein Darlehen von 7.500,- Euro. Das heißt bei einer möglichen monatlichen Rückzahlung von z.B. 500,- Euro können Sie davon ausgehen, das Ihnen die Bank einem Darlehen von 75.000,- Euro gewährt.

Mögliche Formen der Wohnbaufinanzierung gibt es viele. Je nach Bundesland können sowohl für den Neubau, als auch für die Sanierung zinsverbilligte Wohnbauförderungsdarlehen in Anspruch genommen werden. In letzter Zeit werden aber immer öfter alternative Finanzierungsformen angewendet. Fremdwährungskredite sind wegen Ihrer niedrigen Zinssätze seit Jahren bereits beliebt. Aber auch Aktienfonds sind besonders bei langen Laufzeiten eine interessante Alternative zum klassischen Kredit. Eine andere Variante ist parallel zu der Fremdfinanzierung eine Lebensversicherung anzusparen, welche dann zum vereinbarten Zeitpunkt das Darlehen in voller Höhe ablöst.

Vergleichen Sie aber die Angebote der verschiedenen Banken genau miteinander und lassen Sie sich mehrere unterschiedliche, unverbindliche Finanzierungsangebote erstellen. Um sich für die günstigste Finanzierungsvariante entscheiden zu können, heißt es die Vorschläge der Banken gründlich miteinander zu vergleichen. Vergessen Sie dabei nicht auf die Nebenkosten für das Darlehen und wägen Sie gründlich die Vorteile und Risiken der einzelnen Finanzierungsformen miteinander ab!

Unser Tipp: Ohne Eigenmittel gibt es in der Regel auch keine Fremdfinanzierung. Schaffen Sie rechtzeitig die Voraussetzungen für die finanzielle Grundausstattung!

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Der 4. Bautipp vom Baumeister zum Thema "KELLER"

Die grundlegende Frage ist, ob es vorteilhafter ist, das Haus zu unterkellern oder die Nebenräume in das Haus zu integrieren? Wenn man das Haus auf ein Hanggrundstück bauen will, ist die Unterkellerung des Haus unerlässlich. Auch wenn man mehrere Lagerräume oder Heizräume braucht, dann ist es sinnvoll diese Räume im Kellergeschoss zu integrieren.

Wenn der Keller teilweise über das Bodenniveau herausreicht, kann der Keller durchaus auch als Raum für den Einbau eines Wellnessbereich, für Büro- oder Hobbyräumlichkeiten und sogar als Erweiterung des Wohnraum genützt werden. Auf ausreichende natürliche Belichtung ist dabei dann aber besonders zu achten. Kellerfenster mit Lichtschacht sollten nur bei Lager- und Nebenräumen geplant werden.

Besonders wichtig ist die erforderliche Abdichtung aller erdberührenden Bauteile. Die Außenwände und die Bodenplatte müssen entsprechend den örtlichen Gegebenheiten eine wirksame Abdichtung gegen eindringendes Wasser haben. Auf eine entsprechende Wärmedämmung darf dabei aber auch nicht vergessen werden.

Sollten Sie aber ein Haus ohne Keller planen, so müssen Sie besonderes Augenmerk auf die Wärmedämmung der Bodenplatte unter den Wohnräumen legen. Im Haus selbst achten sie darauf, das genügend Platz für alles was man sonst im Keller aufbewahrt, vorhanden ist!

Heute entscheiden sich etwa 85 % aller Bauherren von Einfamilienwohnhäusern für die Errichtung eines Kellers. Durch die erweiterte Nutzungsfläche gewinnt das Haus an Wert.

Unser Tipp: Unterschätzen sie nicht die Kosten. Ein Haus - ob mit oder ohne Keller - benötigt eine Gründung in frostsichere Tiefe, Erdarbeiten sind in jedem Fall nötig. Ebenerdige Ersatzräume für ein Haus ohne Keller verbrauchen zusätzlich wertvolle Grundstücksfläche. Ob ein Keller für Ihr Haus sinnvoll ist erfragen Sie am besten in einem Beratungsgespräch mit Ihrem Baumeister!

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Der 5. Bautipp vom Baumeister zum Thema "MASSIV- oder LEICHTBAU ?"

Die Entscheidung, ob in Massiv- oder Leichtbauweise gebaut werden soll, liegt beim Kunden. Beide Bauweisen haben unterschiedliche Vor- und Nachteile und mit beiden Bauweisen sind Niedrigenergie- oder Passivhäuser möglich.

MASSIVBAU: Beim Massivbau kommen in erster Linie die klassischen gebrannten Ziegel, Blähton- oder Gasbetonsteine, Holzmantelsteine oder auch massive Fertigteilwände zum Einsatz. Die Vorzüge dieser Bauweise sind den Meisten bekannt: Langlebigkeit, Wertbeständigkeit, guter Schallschutz und stabile Wandoberflächen. Eine gute Speichermasse wird ebenso in Zusammenhang mit der Massivbauweise gebracht. Man muss jedoch genauer hinsehen, denn hochporöses Mauerwerk mit sehr guten Dämmwerten hat meist eine mittlere bis geringe Speicherfähigkeit. Was beim Massivbau aber sehr gute Speicherwerte erreicht, sind die Decken - insbesonders wenn sie aus Beton sind!

LEICHTBAU: Bei dieser Bauweise bestehen die Wände meistens aus einer tragenden Holzkonstruktion, die mit Dämmstoffen ausgefüllt werden. Die Holzbalken haben jedoch einen gewissen Wärmebrückeneffekt, es wurden von vielen Herstellern daher optimierte Konstruktionen für Niedrigenergie- oder Passivhäuser entwickelt. Der Vorteil beim Leichtbau liegt darin, das vielmehr Bauteile im Werk vorgefertigt werden können und dadurch die Bauzeit auf der Baustelle verkürzt wird. Holz ist ein heimischer, nachwachsender Rohstoff und kann dadurch mit geringeren Energie- und Transportaufwand als Baustoff verwendet werden. Im Holzleichtbau spielt die Luftdichtheit aller Bauteile eine zentrale Rolle. Empfohlen wird eine zusätzliche, vollkommen abgeschlossene Dämmebene die möglichst nicht unterbrochen wird. Tatsache ist bei der Leichtbauweise, das die Wände und Decken eine sehr geringe Speicherwirksamkeit haben und daher ist ein guter Sonnenschutz im Leichtbau ein Muss!

Unser Tipp: Ein richtig geplantes Massivhaus mit ausreichend speicherwirksamer Masse erreicht um rund 2° C geringere Sommerspitzen als ein vergleichbares Leichtbauhaus mit geringen Speichermassen. Ein gut gebautes Massivhaus bietet weiters einen hohen Schutz und beste Sicherheit punkto Brand- und Schallschutz und ist durch die Massivbauweise Standfest. Bei einer genauen Betrachtung  hat jedoch jedes Massivhaus ein Dach in Leichtbauweise und jedes Leichtbauhaus ein Fundament oder gar einen Keller in Massivbauweise. Ein optimales Zusammenspiel beider Bauweisen ist daher sinnvoll - IHR BAUMEISTER BERÄT SIE GERNE !

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Weitere interessante Tipps erfahren Sie demnächst hier! Gerne steht Ihnen Baumeister Höller Robert auch für ein persönliches Beratungsgespräch zu Verfügung.....

 

 

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